Der body job


Wie ein ABS Hardbody aus der Packung heraus aussieht brauche ich hier keinem mehr zu zeigen denke ich. Daher steige ich gleich in die ersten Umbauarbeiten ein.

Erste Amtshandlung klar die Fenster hinten schließen. Dabei flog die Hecktüre gleich auch erst mal raus. Der Grund dafür war eine völlig verzogene Heckpartie des Bodys aus der Packung.

Naja, so hatte ich Grund genug dafür hier einen Eigenbau in Metallbauweise zu erstellen. Blechverarbeitung, da fehlen mir ja noch Erfahrungen. Schöne Möglichkeit also davon erste zu machen.

Ein Detail das mir sehr am Herzen lag war das hier. Nein ich meine nicht die Motorhaube die hier funktional ausgelegt ist. Sondern die Form der Frontschürze. Den nach unten einfallenden Kotflügel. Eine Form die als Spritzgussteil nur in mehrteiliger Bauweise machbar ist. Hab ich hier mit viel Schleifarbeit realisiert.

Hier noch schön zu sehen wie ich den Body von innen ausgesteift hab. Um die Kontur so tief weg nehmen zu können. Doch das war nicht die einzige Anpassung. Die Front sollte eine komplette Überarbeitung erfahren.

 

Ich rede hier ja nicht umsonst vom Ninety. Welcher ja die Zeit von 1983 - 1989 beschreibt. Nach dem Range war dies der zweite Land Rover der das aus den siebzigern stammende Schraubenfeder Fahrwerk erhielt. Und damit den Siegeszug des heutigen Defenders einläutete. Also nach meinem Verständnis die Icone des Defender Kultstatus.

Das bedeutete vesenkte Scheinwerfermasken welche die ersten Modelle noch trugen. Als Erbe der Serie III und die Öffnung für die Not - Motorkurbel. Da nach meinem Verständnis in einem Land Rover eine Klimaanlage deplaziert ist. War es nötig den Grill ebenfalls anzupassen, was bedeutet der vorstehende Kasten für den dritten Kühler musste entfernt werden.

Bei der Gelegenheit hab ich mich dann auch gleich für den Heritage Grill entschieden. Da sich hiermit eine schöne dreidimensionale Tiefenwirkung des Kühlergrills herstellen lässt. Dazu aber später mehr.

Eine Spielerei zwischendurch offenbarte mir wie perfekt vorbildgetreu eine Fenstereinfassung aus einem S Gummi wirken kann. Aus einem anderen Bodykit das ich an anderer Stelle zersäbelt habe. Stammt der Scheibenrahmen welcher hier zu sehen ist. Das Team Raffee und RC4WD an dieser Stelle kompatibel sind wusste ich vorher auch nicht. Optik mit der eingesetzten Scheibe perfekt !


Doch nun nachdem die Front des Body umgebaut war, taten sich Abgründe auf. Nichts passte mehr unter die Karosse. Der Sitz für den Pitman Hebel saß zu weit vorn. Der Motor reichte zu weit nach vorn. Da ich ja den Kühlergrill nach innen umgebaut hatte.

Dadurch das der Motor 5mm nach hinten musste, hatte auch das Transfercase diesen Weg vor sich. Naja und die Federdome passten auch nicht mehr unter die umgebaute Motorhaube. Das hieß das gesammte Frontend musste umgebaut werden, incl. Servohalter für Lenkung und Schaltung, sowie Panhard und Lenkung. Super Gau, wär ja auch nich zu denken gewesen wenn bei mir mal was passt auf Anhieb.

Nundenn, aus der Not eine Tugend gemacht. Und die Einbauplatte des Tranny neu konstruiert um das es gleich 5mm tiefer zu setzen. Verlust an Bodenfreiheit ist dabei eigentlich nicht zu beklagen gewesen. Da die Aufnahmen der Zug und Druckstreben ebenfalls in den selben Niederungen liegen. Und die Kardane haben es so auch stressfreier.

mehr demnächst . . .