Der Boreal Scout


Männer, Abenteuer, Offroad und schöne Frauen.

Was gibts aufregenderes als das alles auf einmal ?


Die Adventures der Lady Croft


Ein neues Modell,       

ein neues Abenteuer.

Hier werde ich zwei Archäologen darstellen, auf den

Spuren der Steppenkrieger und Reiternomaden der Mongolei.

 

Letztere liegt am Rande der sogenannten borealen Zone. Dies bezeichnet die

Vegetationszone auf der nördlichen Erdhalbkugel innerhalb der 50 - 70 Breitengrade. 

 

So nimmt der stinkende und Kette rauchende Boreal Scout neben Lady Croft Platz.

 

Und beide begeben sich auf die Suche nach den

Mythen der alten Nomaden Pfade der Mongolei.

 

Am Fuße des Chentill Gebirge wo sich die Wüste Gobi bereits bis an die Bergketten heran

gearbeitet hat, liegen die Wurzeln des einst größten Weltreiches welches von Menschen

jemals errichtet wurde. Die Pfade des Dshingis Kahn.

 

Die Fährten des Matvej Nicolasevic Changalov ein Wissenschaftler aus der Mitte des 20.

Jahrhunderts verlieren sich genau hier. Dessen Systematisierungen und Aufzeichnungen

sind es welche Fragen zu einem unerforschten Geheimnis aufwerfen.

 

Sind wir gespannt auf die neuen Abenteuer der Lady Croft

und ihrem mysteriösen Gefährten, dem Boreal Scout.

 

Ein rätselhafter Geselle der als Weise von einem mongolischen Schamanen  aufgezogen

wurde, unter dem höchsten Gipfel der Mongolei dem Chüiten im Altai Gebirge.

 

Mit seiner Abstammung als Ahne der Burjaten stammt er vom Olchon,

eine Insel im Baikal See, vom Hofe Ussyk. Doch dieses Wissen hüten die alten 

Shamanen solang bis er heraus gefunden hat wo seine Bestimmung liegt.

 

Ohne es zu wissen wird Lady Croft mit Ihm dieses Geheimniss lüften.

Womit sie in ein Abenteuer geraten dessen Ausmaß . . . . .

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„Der weiße Kegel des Weltenberges schwebt über der Zeit.
Seine Mähne weht herüber und umflattert mich. Ich stehe hier unten in Zeitnot.
Die Gänsehaut ist mein Panzer vor dem nahenden Lebenswinter“

 

                                                                                                                                       Galsang Tschinag

 

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Er kennt viele der alten Mythen der noch unerforschten Mongolistik.

 

 

So geht es auf in die neuen Abenteuer der Lady Croft ........

 

 


Ein Land Rover OneTen Two-Door V8 mit Bikini-Top

Die Planungen zu diesem Modell sind schon seit einem Jahr im Gange. Ich hab Prototypen gebaut, experimentiert und ausprobiert. Nun denke ich ist es soweit das Projekt auf die Werkbank zu holen.

Die letzten Veranstaltungen die ich besucht hab, im Bereich Scaler / Trophy, insbesondere meine eigene mit den RSO Days August 2018. Haben für mich heraus gestellt das die Performance in unserem Bereich heute bereits auf verdammt hohem Niveau liegt. So lege ich dieses mal den Schwerpunkt auf eine optimale Funktion der Mechanik und damit auf maximale Performance. Um die Latte nocheinmal ein Stück höher zu legen.

 

Für eine optimale Schwerpunktlage eignet sich nichts besser als ein Pick Up. Als Langstreckenläufer sind längere Radstände ein Segen für Spurtreue und Fahrstabilität. Nehmen wir die Geländegängigkeit dazu gepaart mit einer legendären Zuverlässigkeit. Geht kein Weg vorbei am Land Rover OneTen .

 

 

Das Bild veranschaulicht die Richtung in die es gehen soll. Das abgebildete Fahrzeug möchte ich einem Umbau zum  Langstrecken Offroad und Expeditionsfahrzeug unterziehen. Denn der Land Rover Liebhaber weiß, kaum ein Vehikel ist individueller als ein Land Rover. Es gibt nichts was es nicht gibt. Die Personalisierungen dieser Fahrzeuge kennen keine Grenzen.

 

Doch was hab ich geplant ? Angedacht sind nineteen Properties die dieses Modell zum Funktionsmodell erheben sollen.

Im einzelnen:

  • Lenkung
  • Gas
  • Schaltung
  • Winde (jeweils vorn und hinten separat steuerbar)
  • Trommelbremsanlage Hinterachse

Soweit die Grundfunktionen. Darüber hinaus sind geplant :

 

  • Kopfbewegung der Fahrerfigur
  • Kopfbewegung des Beifahrers
  • Lenkbewegung der Fahrerfigur
  • Schaltbewegung der Fahrerfigur
  • V8 Motorsound
  • Hupe

Dazu kommen vielfältige Lichtfunktionen:

 

  • Hauptscheinwerfer
  • Abblendlicht
  • Zusatzscheinwerfer Frontstoßstange
  • Zusatzscheinwerfer am Überrollbügel
  • Suchscheinwerfer am Überrollbügel
  • Ground Lights
  • Cockpitbeleuchtung
  • Kennzeichenbeleuchtung
  • Rücklichter
  • Bremslichter
  • Rückfahrscheinwerfer
  • Nebelschlussleuchte
  • Richtungsanzeiger

Damit komme ich auf 16 Steuerfunktionen und drei automatik Funktionen. Mal sehen was mir noch einfällt, die 20 Funktionen bekomme ich auch noch voll.

 

Die Scheibenrahmen der Türen, die Sitzbänke hinten und der Spriegel entfallen.  Im Heck denke ich an eine Stoßstange mit integrierter Winde und Hitchmaster Block, Rock Slider an den seitlichen Schwellern, Offroad Front Bumper nach ARB und ein Käfig nach Eigenbau Vorstellungen werden die Offroad Ausrüstung abrunden. Dazu kommen natürlich klassische Stahlfelgen, wie sie im Outback unabdingbar sind.

Das hier meine bereits erprobte Ackermann BTA Lenkung wieder Einzug hält ist klar. Da sie dem Modell eine Manövrierfähigkeit gibt die einfach nur Freude bereitet. Dazu erhalten meine vorbildähnlichen Achsaufhängungen ein Upgrade in die Vorbildtreue.


Zum ersten mal gehe ich weg von meinen Rahmenumbauten auf RCmodellex Basis. Abgesehen von Antriebskomponenten setze ich beim Fahrwerk und entsprechendem Leiterrahmen nun auf einen Eigenbau. Wer meinen Modellbau kennt, der wird nun ganz hellhörig. Meine bisher ans Vorbild angelehnten Achsaufhängungen möchte ich in die Vorbildtreue treiben. Meine letzten Prototypen lassen da gewisse Erwartungen entstehen.

 

Da ich selbst der Videographie zugetan bin. Möchte ich auch unter dem Blechkleid Vorbildnähe herstellen. Ich möchte dem Realismus zu neuen Perspektiven verhelfen. Und ich möchte endgültig nachweisen das es der richtige Weg ist Vorbildtechnik zu adaptieren und kopieren. Mit meinem letzten Modell ist mir das bereits in Ansätzen gelungen. Dieses Projekt ist für mich eine echte Herausforderung. Ich hab einen fertigen Plan im Kopf, ich hab Prototypen gebaut und getestet und möchte nun Real Scale auf ein neues Level heben.


Darüber hinaus ist zu diesem Fahrzeug ein Trailer angedacht. Den Bau werde ich wenn ich hier mal etwas Abwechslung brauche oder gerade nicht weiter komme starten. Mehr dazu findest Du HIER.


Auf gehts . . .

Nach langem hin und her hab ich mich am Ende doch entschlossen zu einem Eigenbau Fahrwerk. Ich wollte weg von den eingentlich bewährten MEX Rahmen. Die Silhouette der Seitenansicht störte mich zunehmends. Ich möchte RealScale neue Perspektiven geben und ich möchte näher ans Vorbild natürlich.

Bereits im oberen Bild zu sehen eine Schablone die ich angefertigt habe aus einer original Aufnahme die aus einem Werkstatthandbuch zum Land Rover 110 stammt.

 

Die übertragen auf ein 5mm Bandstahl hab ich händisch aus dem vollen herausgeholt.

 

Beide zusammen geschraubt fixiert miteinander. Um dann die endgültige Form am Schraubstock herraus zu arbeiten.

 

So hab ich am Ende zwei identische Bauteile.

 

Toll gelungen, ich hatte echt Respekt vor dieser Aufgabe. Weil ein solcher 5x55x600mm Bandstahl das ist schon ein Stück. Das in Form zu bringen hat mir echt ein paar Schweißperlen entlockt.


So ging es an die vorderen Rahmenaufnahmen für die Radiusstäbe der Vorderachse.

Zunächst hab ich eine Schablone angefertigt, so PimalDaumen.

 

Und das ganze in 0,5er Stahlblech ausgeschnitten.

 

Dazu hab ich mir ein Formteil hergestellt so wie der Hohlraum rückseitig entstehen sollte. Das ganze mit dem Blech zusammen fixiert.

 

Und eingespannt vorsichtig das Blech um mein Formteil gedengelt.

 

Natürlich hab ich drei Anläufe gebraucht um zum hier gezeigten Resultat zu kommen. Doch das Ergebnis war zufriedenstellend.

 

 


Nun bestand die Schwierigkeit aber darin das kleine Bauteil aus 0,5mm Stahlblech, an die 5mm starken Rahmentraversen zu bekommen.

 

Ein derarter Material Unterschied weiß der Schweißer und das noch mit so dünnem Blech, brauch er gar nicht versuchen.

Beim ersten zünden würde sich das Blech verabschieden.

 

So blieb nur das hartlöten als Alternative übrig. OK darin hab ich Übung. Doch auch hier besteht die Schwierigkeit darin das massive Werkstück schnell auf Temperatur zu bringen, bevor das Flußmittel am Blechteil welches sofort glüht verbrannt ist.

 

Aber gut, war mir klar. So bin ich gleich mit zwei Flammen von der Rückseite an die Sache heran gegangen. Und siehe da, einwandfreies Ergebnis.

 

So konnte es weiter gehen dachte ich !


Nächstes Bauteil war der Karosserieträger vorn. Ein sehr komplexes Werkstück.

 

Da sich das mit dem Schnittmuster aus Pappe bewährt hatte. Waren nur einige test Zuschnitte nötig bis ich die Form raus hatte.

 

So das Teil an sich erst einmal verlötet und wieder gerichtet.

 

Und dann mit offenem Boden am Rahmen angebracht.

 

Zuguterletzt ein passendes Blechle auf der Unterseite verlötet. Das ging alles besser als erwartet. Begeisterung.

 

 


Der letzte Schritt an dieser Baueinheit war ein Stützblech ein zu setzen. Ein simples einfaches Winkelblech. Man was hab ich mich dumm angestellt. Aber auch das ist dann geglückt. Das Ergebnis am Ende für mich im ganzen befriedigend. Die Oberfläche ist erst einmal nur grob sandgestrahlt. Die Feinarbeit wird erledigt wenn alle Bauteile am Rahmen sind. Wenn der Rahmen final zusammen gelötet wird. Zu sehen ist das ich mir fix zwei Distanzstücke angefertigt habe womit ich die Rahmentraversen auf Maß zueinander montieren kann.

So geht es dann weiter mit den hinteren Karosserieträgern.

 

Ein einfaches Schnittmuster. Das ganze gekantet und dann die Ränder um gebördelt. Nice !

 

Nu müssen die Teile aber auch noch an den Rahmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doch der wächst so langsam zu dem an was er geplant ist.


Ja richtig, die vorderen Träger sehen etwas kurz aus. Da werden noch zwei U-Teile angesetzt die mir später zur Karosseriefixierung dienen sollen. Alles in allem aber schon mal ein Bild von einem Leiterrahmen der gerade entsteht.

So ganz nebenbei formen sich die Teile der hinteren Längslenkeraufnahmen für die Hinterachse.

 

Da hier am Vorbild kein weiteres Stützblech zum Rahmen vor gesehen ist wie an der vorderen Aufnahme. War es mir irgendwie danach mehr Stabilität in dieses Bauteil zu bekommen.

 

Bei einem Gespann das an die 10 Kg am Ende fahrfertig wiegen wird. War ich mir bei dem 0,5er Blechle nicht mehr so sicher.

 

Daher das Bauteil hier aus 1mm Stahlblech geformt. Was gut von der Hand ging. So fiel die Entscheidung die vorn bereits installierten Aufnahmen aus 0,5mm Blech, noch einmal ab zu nehmen und neu eben auch aus 1mm Material aus zu tauschen.

 

Sicher ist sicher und bei meinem Fahrstil sicher angebracht.


So macht sich die Sache langsam ganz gut. Die ersten Gedanken kreisen nun um den Antriebsstrang. Als Transfercase ist eine 2 Gang Variante von RC4WD vorgesehen. Entgegen meiner unrsprünglichen Planung ein 2 Gang Getriebe auf Zahnriemenbasis selbst zu bauen. Hab ich mitlerweile andere Pläne. Es muss beim nächsten Modell ja noch Potenzial bleiben für neues.

So war ein 80T Motor über ein 14:1 Planetengeriebe als Antrieb angedacht, den ich auf 3S hätte betreiben müssen. Was mich daran aber stört ist die dadurch  entstehende hohe Drehzahl und die damit verbundene Geräuschentwicklung. Ein neues Konzept musste her !

 

So bleibt das RC4WD Helios 2 Gang Transfercase. Doch beim Antrieb gehe ich auf ein Twinmotor Zahnriemengetriebe dem zwei 5:1 Planeten Getriebe mit je einem Servonaut TM 72 bestückt, angeflanscht werden.

So erhalte ich die Möglichkeit auf die Untersetzung Einfluss zu nehmen, Anpassungen vor nehmen zu können. Und ich kann beim Antriebsakku auf 2S zurück gehen. Damit halte ich das Drehzahlniveau niedrig, erhalte haber ein hohes Drehmoment welches bereits bei kleinen Drehzahlen anliegt. Da ich hier ja einen LR OneTen mit V8 darstelle ist es ja nur recht, so einen Antrieb mit drei rotierenden Wellen zu bauen. Mit 8,5A/h an Bord fällt der zweite Motor dann kaum mehr ins Gewicht. Äh, apropos Gewicht ! Auf der Vorderachse ein solches Twinpack zu haben ist im Gelände dann sicher auch kein Nachteil !

 

Die Bordspannung auf 7,2V (LiIon) herab zu setzen bringt mir dann bei der Elektrik auch Vorteile. Da ich von vorn herein mit Hochvolt Servos arbeite, kann ich mit der Akkuspannung direkt in die Empfangsanlage ohne BEC oder etwaige andere Spannungsregler.

in progress . . .